Prinzip
ReifenluftfederUng
Balloonbike ist eine besondere Fahrrad-Variante. Im Prinzip kann es
fast jeden Fahrradtyp (Trekking-Bike, Urban-Bike, E-Bike…) auch als Balloonbike geben. Am Beispiel Auto erklärt: Verschiedene Autotypen werden ja auch als Cabriolet-Variante gebaut.
Ein Balloonbike unterscheidet sich von einem normalen Fahrrad immer
in einem ganz bestimmten Punkt: Es hat deutlich breitere Reifen!
Balloonbikes fahren mit dem Prinzip Reifenluftfederung. Das volu-
minöse Luftpolster der Spezialreifen wirkt als natürliche Dämpfung
– auf aufwändige Federungstechnik kann verzichtet werden.
Eine einfache Idee mit großer Wirkung. Denn mit einem Balloonbike
fährt man gesünder leichter und entspannter.


Balloonbikes fahren mit weniger Druck
Beim Balloonbike wird der Luftdruck ganz individuell eingestellt. Das Optimum liegt zwischen 2,0 und 2,5 bar. Das ist deutlich weniger als bei normalen Tourenreifen. Der Reifendruck sollte präzise an die eigenen Ansprüche an Federungskomfort angepasst werden. Dazu braucht man ein Druckprüfgerät (Airmax Pro) oder eine Standluftpumpe mit Druck-
anzeige. Auch möglich: Bei einem Schlauch mit AV-Ventil oder mit einem Ventil-Adapter an der Tankstelle den Druck einstellen.
Ballonreifen oder Balloonbike
Ballonreifen waren bereits in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts
in Mode. Sie sollten die schlimmsten Unebenheiten der viel schlechte-
ren Straßen ausgleichen. Doch sie waren schwer und träge zu lenken.
Der Grundgedanke von damals steckt auch im BIG APPLE, dem ersten Balloonbike-Reifen, der 2001 den neuen Trend einleitete. Er und andere breite Spezialreifen von Schwalbe können das, was die alten Ballon-
reifen nicht konnten: Sie alle rollen leicht und sicher und sind ganz
einfach zu lenken.
